Wie läuft eine MRT-Untersuchung ab?

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Samstags nach Vereinbarung

Untersuchung in der „Röhre“

Die Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspintomographie) dauert in der Regel zwischen 15 und 30 Minuten. Meistens liegen die Patienten auf dem Rücken auf einer Liege, die in das röhrenförmige Gerät hineingefahren wird. Um eine gute Bildqualität zu erhalten, sollte man möglichst ruhig liegen. Zusätzlich bitten wir die Patienten, bei einigen Untersuchungen immer wieder einmal den Atem kurz anzuhalten. Hierzu erhalten Sie von Zeit zu Zeit Atemkommandos.

Während der kompletten Untersuchung werden die Patienten von unserem medizinischen Personal über einen Bildschirm oder direkt vom Bedienraum überwacht.

Klopfgeräusche

Während der Untersuchung treten laute Klopfgeräusche auf. Deshalb können unsere Patienten auf Wunsch über den Kopfhörer nebenbei angenehme Musik hören, die für eine entspannte Atmosphäre sorgt. Auf Wunsch gibt es auch Ohrstöpsel.

Einsatz von intravenösem Kontrastmittel

Der Einsatz eines intravenösen Kontrastmittels ist immer dann notwendig, wenn sehr ähnliche Gewebe oder Gewebeveränderungen voneinander abgegrenzt werden müssen. Das Kontrastmittel wird über einen dünnen Plastikkatheter während der Untersuchung in eine Armvene gespritzt.

Außerdem hilft ein intravenöses Kontrastmittel bei der Untersuchung von Tumoren oder Entzündungsherden. Hier kann der Einsatz wesentliche Zusatzinformationen liefern, da sich in krankem Gewebe Kontrastmittel häufig anders verhält als im umgebenden gesunden Gewebe.

Das bei der MRT eingesetzte Kontrastmittel ist nicht radioaktiv und wird im Allgemeinen gut vertragen. Innerhalb weniger Stunden wird es mit dem Urin wieder vollständig aus dem Körper ausgeschieden.

Eine der wenigen Kontraindikationen für diese intravenösen Kontrastmittel sind Nierenerkrankungen. Wenn Sie unter einer solchen leiden, müssen Sie uns darüber informieren.